Westkaltesh

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Westkaltesh ist eine Gebietschaft im Westen der scorischen Präfektur Enosh, die vollständig im größtenteils unbewohnten Nebelgebirge (in diesem Teil auch Berge von Enosh genannt) liegt. Im Nordosten grenzt sie an Bingenhall, im Osten (getrennt durch den Fluss Kaltesh an die Gebietschaft Ostkaltesh. Im Norden gehört nahezu das gesamte Südufer des Eisnebelsees zu Westkaltesh, hier befindet sich auch die Grenze zu Taurien


Es wird gemunkelt, dass sich in Enosh die größten Erzlager Magoniens befinden. Die wenigen aktiven Minen, die die Wirren des Bürgerkrieges überstanden haben, werden von den Zwergenclans kontrolliert. In den Bingen fördert man vor allem Eisenerz und Silber, aber auch Kupfer wird abgebaut. Im Norden an der Grenze zu Taurien fördert man auch Salz in Bergstöcken.

Sagenumwoben ist auch der Pfad des weißen Todes. Hierbei handelt es sich um einen schmalen Weg durch das schneebedeckte Hochgebirge von einer winzigen Schiffsanlegestelle am klaren, eisigen Wasser des Fjordes am Ende des Kaltesh bis hin zu den geschützten Wäldern in der Nähe der Siedlung Enosh. Die mysteriöse Anlegestelle im Fjord soll mit einer riesigen Kette aus seefestem Stahl geschützt sein. Der dortige Hafen ist allerdings so klein, dass nur ein einziges größeres Schiff dort anlegen kann. Früher wurde von diesem Hafen ein Teil des Erzes, das in Enosh gewonnen wurde, in Handelsschiffe nach Rokono und Maranakar geladen. Auch Passagiere sollen von dort aus befördert worden sein. Aber da die Zwerge für die Benutzung des Hafens einen hohen Zoll forderten, geschah dies recht selten. Dies wäre sicherlich alles in Vergessenheit geraten, gäbe es nicht ein uraltes scorisches Sprichwort, das die Geschichten am Leben erhält: ‚Nur ein Gentilesci reist mit dem Schiff nach Enosh’ (was soviel bedeutet wie: Das kann ich mir nicht leisten).

Kurz nach Ausbruch des Großen Kriegs sollen alle Hafenanlagen von den Scoriern zerstört worden sein, um zu verhindern, dass ihn die Lorenier benutzen. Seit Ende des Bürgerkrieges gibt es aber immer wieder Expeditionen um Reste dieser Anlagen wiederzufinden, da die südmagonische Handelsgesellschaft einen hohen ‚Finderlohn’ darauf ausgesetzt hat.

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